BZÖ-Strutz: Tempolimit per Internet ist Schwachsinn

IMG_1726Wien (OTS) – Dem Gesetzesentwurf des Umweltministeriums, nachdem
die Behörden die “Lufthunderter” künftig ohne Beschilderung lediglich
per Internet verordnen können, erteilt BZÖ-Generalsekretär Abg. Dr.
Martin Strutz eine klare Absage. “Das ist kompletter Schwachsinn”, so
Strutz. Es könne von den Autofahrern nicht verlangt werden, “dass sie
während ihrer Reise ständig das Internet abfragen.” Wie schon beim
Lufthunderter wird das BZÖ auch in diesem Fall auf Seiten der
Autofahrer dagegen kämpfen, kündigt Strutz an.

Die Technik im Straßenverkehr sei einfach noch nicht soweit wie in
der Formel 1, wo den Piloten Tempolimits direkt im Cockpit angezeigt
werden. Wie die Idee des Umweltministeriums in der Praxis
funktionieren soll, ist Strutz schleierhaft. “Da verbieten wir völlig
zu Recht das Telefonieren während der Fahrt und nun sollten die
Lenker wohl mit dem Laptop am Beifahrersitz unterwegs sein, um
Änderungen bei den Tempolimits rechtzeitig zu sehen?”, fragt der
BZÖ-Generalsekretär. Vor Fahrtantritt die Info abzuholen sei nicht
ausreichend, da sich etwa auf einer fünfstündigen Fahrt von Wien nach
Innsbruck die Situation ändern könne.

Der “Lufthunderter” und dessen Auswirkung auf Umwelt sei zudem
umstritten, so Strutz. Es handle sich dabei um eine “Abzocke der
Autofahrer, die ohnedies schon die Hauptstütze des Budgets von
Finanzminister Pröll sind. Mit dieser ständigen Belastung muss
Schluss sein”, verlangt Strutz.

“Wir haben schon einmal den Lufthunderter zu Fall gebracht”, erinnert
Strutz. Umweltminister Berlakovich könne aber auch gerne gegen das
BZÖ mit der unlogischen und unausgegorenen Idee aus seinem Ressort
antreten – “Erfolg wird er keinen haben”, so Strutz.


Du mußt eingeloggt sein, um kommentieren zu können Einloggen