Red Bulls sind nach 6:0-Sieg gegen Ljubljana wieder voll da

09_12_05_Hi_RBS-Leibach001Einen optimalen Start in die Feiertagspartie der Erste Bank Eishockey Liga gegen
Olimpija Ljubljana fanden die Red Bulls, die daheim schon in der dritten Minute erstmals
einnetzten. Einmal mehr traf Daniel Welser, der wohl genug von verletzungsbedingten
Pausen hat und schon zuletzt bei seinem Comeback in Jesenice mit zwei Toren
die Partie für die Red Bulls entschied. Die Salzburger ließen nicht locker und legten
in der zehnten Minute sogar mit einem Doppelpack nach. Zuerst traf Thomas Koch,
kurz darauf Jonathan Filewich. Auch im Powerplay, zweimal verursacht vom Kanadier
Burke Henry in den Reihen der Slowenen, der vor drei Jahren eine Saison in Salzburg
spielte, waren die Red Bulls brandgefährlich, konnten ihren numerischen Vorteil aber
noch nicht nutzen. Insgesamt bestimmten die Red Bulls, heute ohne die Verletzten Jeremy
Rebek, Martin Ulmer und Patrick Maier, im ersten Abschnitt klar das Geschehen.
A
uch im zweiten Abschnitt ließen die Salzburger ihre Gäste nur schwer ins Spiel kommen,
wenn gleich die jetzt in der Verteidigung besser organisiert waren. Die Red Bulls
erarbeiteten sich in einem schnellen Spiel nach wie vor die besseren Chancen, und
eine davon verwertete Manuel Latusa, der im Powerplay nach schöner Vorarbeit von
Thomas Koch aus kurzer Distanz zur 4:0-Pausenführung traf. Die beste Möglichkeit der
Slowenen hatte Travis Brigley, der allein auf Salzburgs Goalie David LeNeveu zulief, in
selbigem aber seinen Meister fand. Auch der 18-jährige Salzburger Stürmer Kevin
Puschnik hatte eine ähnliche Chance auf sein zweites Bundesligator auf dem Schläger,
fand aber nicht die Lücke ins Tor.

Starteten die Red Bulls auch ins Schlussdrittel konzentriert, ließ die Aufmerksamkeit
mit fortlaufender Spieldauer etwas nach, was einige Strafen zur Folge hatte. Aber die
Salzburger hatten auch in Unterzahl keine Probleme und mit David LeNeveu einmal
mehr einen starken Goalie als Rückhalt. Der 26-jährige Kanadier löste am Ende noch
einige brenzlige Situationen und freute sich schließlich über sein zweites Saison-Shut
out. Zuvor trafen noch Kelsey Wilson und Ryan Duncan, und so freuten sich die Red
Bulls über einen schönen 6:0-Erfolg gegen eine slowenische Mannschaft, die zuletzt
viermal in Folge gewonnen hatte. Wir waren gewarnt ob des jüngsten Aufwärtstrends
der Slowenen, haben aber erstmals wieder gut gespielt seit dem Continental Cup. Nur
im Schlussdrittel sind die Jungs etwas vom Plan abgekommen, haben sich aber noch
gefangen, attestierte Head Coach Pierre Pagé seinem Team heute eine fast tadellose
Partie. Das unterstrich auch Torschütze Daniel Welser, der in den letzten zwei Spielen
dreimal traf: Wir haben die Slowenen heute nicht zum Zug kommen lassen und damit
auch verdient gewonnen. Die etwas nachlässigen Schlussminuten gehören noch abgestellt,
ansonsten hoffe ich, dass es so weiter geht.
ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA
EC Red Bull Salzburg  HDD TILIA Olimpija Ljubljana 6:0 (3:0, 1:0, 2:0)
Tore: Welser (3.), Koch (10.), Filewich (10.), Latusa (35./PP), Wilson (52.), Duncan
(56./PP)


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