Eishockey: EC Red Bull Salzburg – Sapa Fehervar AV19

09_12_10_HI_RBS-Sapa004Bessere Red Bulls mit glücklichem Sieg gegen SAPA Ferhévár AV19

Verglichen mit dem letzten Heimspiel gegen Ljubljana starteten die Red Bulls ins heutige Heimspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen SAPA Fehérvár AV19 etwas schleppend, nahmen dennoch von Beginn an das Heft in die Hand. Die 1:0-Führung durch Mike Siklenka in der siebenten Minute entsprach dem Spielverlauf, wenn gleich
der Verteidiger kurz zuvor noch auf der Strafbank Platz nehmen musste. Danach kamen die Salzburger selbst noch zweimal in den Vorteil der numerischen Überlegenheit, taten sich aber mit dem Abschluss noch schwer. Insgesamt hatten die Ungarn im ersten
Abschnitt kaum nennenswerte Chancen, während die Red Bulls das Spiel diktierten, dem zweiten Treffer aber noch hinterherliefen.
I
m zweiten Drittel zeigten die Red Bulls, dass sie die Partie schnell entscheiden wollten
und gingen durch zwei schöne Tore von Ryan Duncan und Thomas Koch auch mit 3:0
in Führung. Aber die Ungarn gaben sich längst nicht auf, auch wenn es so aussah, als
dass die Red Bulls das Spiel im Griff hätten. Alba Volan kam nun besser in die Partie
und erzielte prompt in der 34. Minute den ersten Treffer. Das hätte aufrütteln sollen,
doch danach wurde das Spiel der Salzburger fehleranfälliger, und drei Sekunden vor
der zweiten Pausensirene gelang den Ungarn mit einem verdeckten Schuss aus der
Drehung tatsächlich noch der Anschluss. Jetzt hieß es aufpassen und die Gäste nicht
endgültig ins Spiel kommen lassen!
Aber genau das trat ein. 42. Minute Fekete, 47. Minute Bornhammer, und aus der sicheren
3:0-Führung wurde plötzlich ein 3.4-Rückstand. Nun mussten die Red Bulls
noch einmal richtig Gas geben, um Schlimmeres zu verhindern. Und das taten sie
auch, Manuel Latusa traf nur zwei Minuten später zum wichtigen 4:4-Ausgleich. Danach
hatten die Salzburger im Powerplay mehrere Top-Chancen, ein Tor wurde nicht
gegeben, weil der Referee zu früh abgepfiffen hatte. Schließlich ging es in die Verlängerung
nicht ohne dass auch die Gäste noch einige sehr gefährliche Schüsse aufs
Tor ausließen  und dort netzte Thomas Koch noch in der ersten Minute mit seinem
zweiten Tagestreffer zum am Ende glücklichen 5:4-Erfolg ein. Ende gut, alles gut. Wir
haben nach dem Rückstand Charakter bewiesen und uns den Sieg noch redlich erk
ämpft. Aber wir hätten es sicher leichter haben können, zu oft haben wir heuer schon
hohe Führungen verspielt. Da müssen wir Lösungen finden, das darf einfach nicht passieren
, sagte der erleichterte Kapitän nach dem Spiel und attestierte auch den Ungarn,
die nie aufsteckten und jede sich bietende Möglichkeit versuchten zu nutzen, ein gro-
ßes Kämpferherz.
Ein großes Fragezeichen steht im Moment noch hinter Steve Regier. Der Kanadier lief
zu Beginn des zweiten Drittels beim Powerplay in den Schuss von Jonathan Filewich,
bekam den Puck auf den Außenfuß und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus
gefahren werden. Der Schlittschuh jedenfalls war gebrochen, auch bei Steve´s Fuß ist
das im Moment nicht auszuschließen.
ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA
EC Red Bull Salzburg  SAPA Fehérvár AV19 5:4 (1:0, 2:2, 1:2) n.V.
Tore: Siklenka (7.), Duncan (23.), Koch (32., 61.), Latusa (48.) resp. Vas (34.), Tokaji
(40.), Fekete (42.), Bornhammer (47./PP)


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