Verdienter Arbeitssieg der Red Bulls gegen Zagreb

09_12_20_HIRBS-Zagreb 002Das Bundesligaspiel des EC Red Bull Salzburg gegen KHL Medvescak Zagreb begann für die Hausherren ganz nach Maß. Ohne die Verletzten Steven Regier, Jeremy Rebek und Martin Ulmer traf Kelsey Wilson nach schöner Vorlage von Thomas Koch zum 1:0, und die Salzburger bestimmten das Geschehen auf dem Eis. So war auch die 2:0-Führung hoch verdient, als Jonathan Filewich aus einem Gestocher vor dem Tor einnetzte. Doch nicht einmal eine Minute später gelang den Gästen aus einem Konter heraus der Anschlusstreffer, und der machte die Kroaten mutiger. Die Red Bulls hatten zwar auch danach die besseren Chancen, aber die Gäste nutzten kurz vor Ende des Drittels eine der wenigen Möglichkeiten und glichen aus, wobei Reinhard Divis im Salzburger Tor die Sicht verstellt war.

Der zweite Abschnitt gestaltete sich über weite Strecken ausgeglichen. Die Kroaten hatten jetzt mehr vom Spiel, und die Red Bulls, die insgesamt dennoch mehr Scheibenbesitz hatten, fanden einfach nicht den Weg ins Tor. Auch nicht in den letzten Minuten vor der zweiten Pausensirene, als sie den Druck noch mal erhöhten und etliche brenzlige Situationen erzeugten. Es blieb beim 2:2-Zwischenstand – aber nicht lange, denn kurz nach Wiederbeginn im Schlussdrittel fasste sich der 20-jährige Salzburger Alexander Feichtner ein Herz, schlug einen Haken vor dem gegnerischen Goalie und hob den Puck in sehenswerter Manier unter die Querstange. „Er war der Unterschied, und in den Schlussminuten hat Reinhard Divis den Unterschied ausgemacht“, sollte Head Coach Pierre Pagé nach dem Spiel sagen.

Und in der Tat, bei den Überzahlspielen waren die Kroaten jedes Mal brandgefährlich, scheiterten nun aber an Goalie Reinhard Divis, der damit wieder großen Anteil am heutigen Erfolg der Red Bulls hatte. Zuvor hatten die Salzburger eine enorm starke Phase im Schlussdrittel, brachten den Puck aber nicht mehr unter. Noch einmal Pierre Pagé: „Sie waren frustriert, weil sie so viele Chancen hatten, aber nicht oder nur selten trafen. Wir brauchen einen Mann vor dem Tor, der dem Goalie die Sicht verstellt, sonst kannst du einen Goalie wie Robert Kristian nur schwer überwinden.“ Aber am Ende freute sich natürlich auch Salzburgs Head Coach über den Sieg, zumal er wieder hart erarbeitet und gemessen an den Torschüssen auch verdient war.

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA
EC Red Bull Salzburg – KHL Medvescak Zagreb  3:2 (2:2, 0:0, 1:0)
Tore: Wilson (9./PP), Filewich (13.), Feichtner (43.) resp. Prpic (14.), Smyth (19.)

Ein Bundesligaspiel gibt es nun noch vor Weihnachten, und das steigt am kommenden Dienstag in der Salzburger Eisarena gegen den VSV:

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA
EC Red Bull Salzburg – EC VSV
Di, 22.12.2009; Salzburger Eisarena, 19:15 Uhr


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