Red Bulls nach spannendem Duell mit Alba Volan noch klarer Sieger

10_01_03_HI_RBS-sapa010In einer beim zweiten Heimspiel des neuen Jahres wieder sehr gut besuchten Salzburger
Eisarena empfingen die Red Bulls in der Erste Bank Eishockey Liga den ungarischen
Ligavertreter aus Székesfehérvár. Und der erwies sich von Beginn an als ebenb
ürtiger Gegner, wenn gleich die Salzburger mehr Druck ausübten und bemüht waren,
dass Spiel zu machen. Aber die Ungarn standen den Hausherren im Anfangsdrittel um
nichts nach und beschäftigten immer wieder Salzburgs Goalie David LeNeveu. Die
beste Chance der Red Bulls hatte Marco Pewal, als er freistehend an der blauen Linie
einen genialen Pass bekam, der 31-jährige Stürmer scheiterte aber nach Sololauf an
Alba Volans finnischem Goalie Tommi Satosaari. Auf der anderen Seite kam Krisztian
Palcovics in einer ähnlichen Situation nicht an David LeNeveu vorbei.
Es blieb spannend, und die Ungarn wurden stärker. Aber ein unglaublicher Torhüter
David LeNeveu, der sich ein ums andere Mal mit tollen Reaktionen den Szenenapplaus
der Salzburger Zuschauer verdiente, hielt sein Team hinten schadlos, während die Red
Bulls vorn zweimal einnetzten. Daniel Welser traf im Powerplay in der 25. Minute, und
in der 36. Minute freute sich der 18-jährige Valentin Schennach in seiner dritten Bundesligapartie
über sein erstes Tor in Österreichs höchster Spielklasse. Dazwischen
aber lagen überaus spannende Minuten, in denen die Ungarn den Salzburgern ordentlich
zusetzten und etliche Topchancen herausarbeiteten. Valentin Schennach war heute
übrigens neben Lukas Fritz (17 Jahre) und Tobias Schwendinger (18 Jahre) einer
jener Youngsters, die die verletzten Spieler Steve Regier, Jonathan Filewich, Jeremy
Rebek und Martin Ulmer ersetzten.
Das Schlussdrittel war zugleich das torreichste, wobei es spannender fast nicht mehr
ging. Zunächst verkürzten die Gäste nicht unverdient auf 1:2 aus ihrer Sicht, doch kurz
darauf zogen die Salzburger durch einen Gewaltschuss von Doug Lynch von der blauen
Linie wieder auf 3:1 davon. Das gleiche Spielchen lief in der 51. und 53. Minute, wo
Matthias Trattnig traf, ab, und Thomas Koch machte schließlich mit dem Empty-Net-
Goal in der Schlussminute alles klar. So freuten sich die Red Bulls wieder über einen
hart erarbeiteten Heimsieg, wobei das Endergebnis von 5:2 über die Stärke des Gegners
hinwegtäuscht. Das sah auch Head Coach Pierre Pagé so:  Alles war heute nicht
gut, aber das Timing hat genau gepasst. Immer wenn es darauf ankam, waren wir zur
Stelle und haben den Spielstand nach oben korrigiert. Dass mit den Ungarn nicht zu
spaßen ist, haben ohnehin ihre letzten Spiele gezeigt. Auch Kapitän Thomas Koch
sprach von einem starken Gegner, dem man nie zu viel Raum geben darf. Aber wir
waren vor dem Tor hungriger, und das hat den Ausschlag für unseren Sieg gegeben.
Wenig überraschend wurde Salzburgs Torhüter David LeNeveu von den zahlreichen
Zuschauern, die ihr Team heute toll unterstützt hatten und dafür eine schnelle, aber
faire Partie zu sehen bekamen, zum Mann des Abends gewählt. Und Valentin Schennach
bedankte sich hinterher  brav  bei seinen Teamkollegen für die Unterstützung und
freut sich auf weitere Spiele Seite an Seite mit den  Alten.
ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA
EC Red Bull Salzburg  SAPA Fehérvár AV19 5:2 (0:0, 2:0, 3:2)
Tore: Welser (25./PP), Schennach (36.), Lynch (49.), Trattnig (53./PP), Koch (60./EN)
resp. Palkovics (46./SH), Vaszjunyin (51.)


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