Kärntner Nassfeld: Auf zum längsten Skirennen der Welt

Armin Assinger

Armin Assinger

(PA) Das längste Skirennen der Welt geht in die dritte Runde: Ende Jänner 2012 messen sich Hobbysportler am Kärntner Nassfeld, einem der Top-10-Skigebiete Österreichs, wieder mit Skilegende Armin Assinger und anderen Ex-Stars des alpinen Rennlaufs. Die Distanz über knapp 26 Streckenkilometer brachte diesem Skirennen übrigens den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde ein.

Beim Rennen um die “Nassfeld Trophy” (28. Jänner 2012) wartet eine echte Herausforderung auf Hobbyskifahrer, denn da heißt es: Tempo machen und durchhalten. Kleine Erholungspausen auf der 25,6 Kilometer langen Strecke mit ihren 6.400 Höhenmetern bieten nur die Liftfahrten, die die einzelnen Rennabschnitte miteinander verbinden. Vor dem Zieleinlauf bei der Talstation des Millennium-Express müssen die Teilnehmer noch den mit 7,6 km längsten Streckenabschnitt, die Carnia-Abfahrt, meistern, die von rund 1.800 auf 600 Meter Seehöhe führt.

An den Start gehen 700 Damen und Herren, um unter dem Motto “Schlag das Ass” die Bestzeit zu holen. Keine leichte Aufgabe, denn Ex-Skistar und TV-Moderator Armin Assinger, der als Ideengeber für dieses Rennen auch die Patronanz für den Event übernommen hat, erzielte im Vorjahr zum zweiten Mal Bestzeit (51:37,99).

Die Rennstrecke führt durch das gesamte Skigebiet auf für das Publikum gesperrten Pisten. Den Kurs geben Richtungstore vor. In die Bruttozeitnehmung werden die Liftfahrten miteinbezogen. Die Teilnehmer starten in Gruppen zu je 20 Läufern im Abstand von zwei Minuten. Ab dem 21. Startplatz erfolgt die Reihung der Rennläufer nach den Ergebnissen des letzten Jahres. Jeder Startergruppe werden fünf Sportler zugelost, die noch nie um die “Nassfeld Trophy” kämpften. Als besonderes Zuckerl für Newcomer werden bei der Nummernausgabe zusätzlich noch fünf Startplätze in der ersten Startgruppe verlost.

Neben Einzelkämpfern haben auch Teams die Chance auf “Stockerlplätze”. Die Sportlergemeinschaft, die bei “Schlag das Ass” antritt, muss sich aus mindestens vier bis maximal sechs Teilnehmern zusammensetzen, die Präsenz einer Dame ist dabei Pflicht. Die Zeiten der drei schnellsten Herren und der schnellsten Dame werden addiert.

Erstmals wird heuer eine gesonderte Länderwertung durchgeführt: Ermittelt werden die schnellsten Damen und Herren je Nation. Für Österreicher gibt es eine eigene Bundesländerwertung.

Die Besichtigung aller neun Abfahrtspisten ist von 14:00 bis 16:00 Uhr am Freitag, dem 27. Jänner möglich. Die Verlosung der Startnummern erfolgt bei der Warm-up-Party um 18.30 mit Musik-Acts. Für zusätzliche Stimmung sorgen die Vorführungen der Skiakrobaten. Gestartet wird am Samstag, dem 28. Jänner um 8.30 Uhr von der Bergstation der Gartnerkofel-Sesselbahn. Die Winners Party mit Siegerehrung geht am Samstag um 13.00 Uhr im Zielgelände beim Millennium-Express über die Bühne.

Foto: CTS.co.at / Karl M. Joch

Foto: CTS.co.at / Karl M. Joch

Aber davor wird es noch einmal ganz spannend: Bei der “Red Bull Flugshow” zeigt Hannes Arch, Weltmeister im Red Bull Air Race, seine waghalsigen Kunststücke.

Anmeldungen sind bis 23. Jänner unter http://www.schlagdasass.at möglich. Das Nenngeld für Einzelstarter beträgt 39 Euro, im Team 36 Euro pro Person und beinhaltet Startgeld, Chipzeitnehmung, Gutschein für die Nudelparty und ein Getränk bei der Winner”s Party. Die von Armin Assinger signierte Startnummer dürfen die Teilnehmer als Geschenk mit nach Hause nehmen.


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