Pick-up Tag im MSG Magazin: Der VW Amarok
Komfort à la Amarok heißt dabei: Bereits der Einstieg in den fünfsitzigen Fahrgastraum ist besonders leicht. Dabei profitiert der Neuling nicht nur von vier weit aufschwingenden Türen und praktischen Haltegriffen an den A- und B-Säulen. Die vordere Sitzhöhe liegt lediglich 83,8 Zentimeter über Straßenniveau. Auch im Hinblick auf die Kopf- und Beinfreiheit setzt das Interieur in diesem Umfeld neue Maßstäbe. Dies verdankt es nicht zuletzt dem souverän bemessenen Radstand von 3,095 Metern.
Weit überdurchschnittliche Qualität bieten auch die höhenverstellbaren Vordersitze. Sie zeichnen sich durch sportlich konturierte Seitenwangen aus und wurden im Hinblick auf ihre Komfort- und Ergonomie-Eigenschaften optimiert. Hinzu kommt der größte Längsverstellungsbereich im Wettbewerbsumfeld, der auch Fahrern mit Körpergrößen über Gardemaß eine bequeme und sichere Sitzposition hinter dem analog zum neuen T5 gestalteten Dreispeichenlenkrad garantiert. Apropos Sicherheit: Die speziell gestalteten Kopfstützen der Vordersitze wirken in einer Unfallsituation einem Schleudertrauma entgegen. Länderspezifisch kann es im Bereich der Ausstattung Abweichungen geben.
Auf der Rücksitzbank finden drei Erwachsene bequem Platz. Auch hier wartet der Amarok mit einem souveränen Raumangebot nach vorn für die Beine, in der Höhe für den Kopf und in der Breite für die Ellbogen auf. Die äußeren Fond-Sitzplätze sind zudem mit einer Isofix-Vorrichtung zur Aufnahme entsprechender Kindersitze ausgerüstet. Der kompakte Getriebetunnel sichert derweil auch dem Passagier auf dem hinteren Mittelsitz einen ausreichenden Fußraum. Um das Stauvolumen innerhalb der Kabine zu optimieren, können die Sitzflächen im Verhältnis 1/3 zu 2/3 geteilt hochgeklappt werden. Zusätzlich ist die Lehne klappbar.
Wie für Volkswagen Nutzfahrzeuge typisch, erfüllt auch das Cockpit sehr hohe Ansprüche an die Ergonomie und Bedienbarkeit. Zwei ebenso übersichtlich und edel gestaltete Rundinstrumente geben Auskunft über Geschwindigkeit und Motordrehzahl. Im Amarok Highline unterstreichen feine Chromrahmen ihre edle Anmutung. In der Mitte zeigt ein großes, leicht ablesbares Digitaldisplay zusätzliche Informationen an. Die Zusatzfunktionen für den 4Motion-Allradantrieb und die Kraftübertragung wurden rund um den Schalthebel platziert, wo sie intuitiv bedienbar und leicht erreichbar sind. Weit oben in der Mittelkonsole und damit direkt im Blickfeld des Fahrers findet sich die Audioanlage. Gleich darunter wurde die Heizungs- beziehungsweise Klimaanlagen-Steuerung (Climatic, Serie ab Amarok Trendline) angeordnet. Auf Wunsch steht zudem eine Climatronic (Klimaautomatik optional für Trendline, Serie im Amarok Highline) zur Verfügung, die in puncto Leistungsfähigkeit einen neuen Bestwert in diesem Segment aufstellt. Ihre Luftführung wird parallel über das Display der Infotainment-Geräte RCD 310 und RNS 315 angezeigt.
Über vier große Belüftungsöffnungen im Armaturenbrett können die Passagiere an Bord des Amarok die Frischluftzufuhr noch individueller regeln. Die kreisrunden Düsen werden in der Ausstattungslinie Highline von feinen Chromrahmen verziert. Das gleiche gilt für die Einfassung des Schalthebels. Seine hohe Alltagstauglichkeit beweist der Amarok auch mit zahlreichen Ablagemöglichkeiten im Innenraum. Dank ihrer cleveren Gestaltung erfüllen sie nahezu jede Anforderung. So nehmen die großen Türfächer vorne 1,5- und hinten große 1,0-Liter-Flaschen auf, je zwei Cupholder finden sich in der Mittelkonsole sowie – ab Ausstattungslinie Trendline – auch für die Passagiere auf der Rückbank. Das gleiche gilt für das mit einer gepolsterten Abdeckung versehene Zusatzfach zwischen den Vordersitzen, das auch als Armauflage dient. Unter den Vordersitzen befindet sich zudem jeweils eine Schublade. 12-Volt-Steckdosen für elektrische Zusatzgeräte stehen hinter dem Schaltknauf und in einer gut erreichbaren Ablage auf dem Armaturenbrett zur Verfügung. Ebenfalls neu: der sogenannte Multifixierpunkt (Serie ab Trendline); es kann wahlweise eine Freisprecheinrichtung, einen Ringhalter für den Cupholder, einen Aschenbecher oder anderes Zubehör aufnehmen.
Zu den entscheidenden Merkmalen eines Pickups gehört selbstredend die Ladefläche. Der Volkswagen Amarok mit Doppelkabine wartet innerhalb seines Konkurrenzumfeldes mit einem Frachtabteil auf, das praktisch alle relevanten Anforderungen mit dem Gütesiegel „Best in class“ erfüllt und somit neue Maßstäbe im Midsize-Segment setzt. Dies betrifft die schiere Größe der Ladefläche ebenso wie ihre Beladbarkeit und das maximale Zuladungspotential. Beispiel Abmessungen: Mit einer Ladetiefe von 1.555 Millimetern stellt der viertürige Amarok im Vergleich zu seinen direkten Kontrahenten ebenso einen Bestwert auf wie mit der Ladeflächenbreite (1.620 Millimeter). Die hieraus resultierende Ladeflächengröße von 2,52 Quadratmetern übertrifft die mancher Konkurrenten um nahezu 25 Prozent. Auch im Hinblick auf die Bordwandhöhe erreicht der Volkswagen mit 508 Millimetern ein neues Niveau. Voraussetzung hierfür ist die beispielhaft niedrige Ladekantenhöhe (780 Millimeter), die von einer konstruktiven Besonderheit dieses attraktiven Nutzfahrzeugs profitiert: Die Blattfedern der Hinterachse wurden neben, statt wie in diesem Segment üblich, unter dem Leiterrahmen angeordnet. Dies spart wertvolle Bauhöhe und ermöglicht die flache Anordnung der Ladefläche.
Beispiel Nutzerfreundlichkeit: Der Amarok ist der erste und bislang einzige Pickup seiner Klasse, dessen Frachtabteil eine Euro-Palette (1200 x 800 Millimeter) auch quer fasst – ein klares Plus, was seine Beladbarkeit im Alltag betrifft. Er verdankt diesen Vorteil dem mit 1.222 Millimetern großzügig dimensionierten Abstand zwischen den Radhäusern. Vier praktische Verzurr-Vorrichtungen erleichtern die korrekte Sicherung des Transportguts – ganz gleich, ob es sich dabei um Rasenmäher, Quads, Möbelstücke oder große Kisten handelt. Zusätzlich steht auch auf der Ladefläche eine 12-Volt-Steckdose zur Verfügung (Serie ab Trendline).
Beispiel maximale Zuladung: Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3.040 Kilogramm in der optionalen Heavy-Duty-Ausführung kann der Amarok nicht nur besonders voluminöse, sondern auch sehr schwere Güter transportieren. Seine Nutzlast von bis zu 1,15 Tonnen stellt wiederum einen neuen Bestwert in Segment der Midsize-Pickups auf. Einige seiner Kontrahenten übertrifft der Volkswagen dabei um mehr als 27 Prozent. Grundsätzlich steht der Amarok mit Doppelkabine in zwei Federungsausführungen zur Wahl: Die serienmäßige Komfortfederung umfasst an der Hinterachse eine sogenannte 2+1-Trapez-Abwälzfeder, die sich insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten durch einen besseren Fahrwerkskomfort und Geräuschvorteile sowie ein um 20 Kilogramm geringeres Gewicht auszeichnet. Sie erlaubt eine maximale Hinterachslast von 1.600 kg bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 2.820 kg und – je nach Modell – eine maximale Zuladung von bis zu 948 kg. Die Komfort-Federung kann mit dem 4×2-Hinterradantrieb, dem permanenten 4Motion-Allradsystem mit Torsen-Differential sowie der 4Motion-Version mit zuschaltbarer Klauenkupplung kombiniert werden.
Alternativ hierzu ist der Amarok aber auch in der bereits angesprochenen Heavy-Duty-Version erhältlich. Sie steht in Verbindung mit dem 4×2-Hinterradantrieb sowie dem zuschaltbaren 4Motion-Allradsystem mit Klauenkupplung zur Verfügung. Dabei ist dieses Paket aufpreisfrei wählbar und beinhaltet eine konventionelle 3+2-Trapezabwälzfeder, wie sie typischerweise in vielen Pickups zum Einsatz kommt. Ihr Vorteil: Sie erzeugt eine progressive Kraft-Weg-Kennlinie und sorgt so für einen konstant hohen Fahrkomfort – ganz gleich, ob das Fahrzeug leer oder beladen bewegt wird. Sie bietet zudem eine hohe Überlastsicherheit sowie größere Reserven für Fahrten über schlechte Straßen. In dieser Version steigt das zulässige Gesamtgewicht auf 3.040 kg und die maximale Hinterachslast auf bis zu 1.860 kg. Damit besitzt der Amarok wie skizziert ein Zuladungspotential von bis zu 1.160 kg – im Vergleich zum direkten Wettbewerb ebenfalls ein neuer Bestwert.
Quelle/Fotos: Volkswagen

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